Humboldtpinguin

Humboldtpinguin

Spheniscus humboldti

Der Humboldtpinguin stellt hohe Anforderungen bei der Pflege in Menschenhand. Unsere Anlage besteht einerseits aus einem flacheren Schwimmbecken um eine Brutinsel zum Langstreckenschwimmen und andererseits aus einem 52 qm großen Tauchbecken mit dicken Panzerglasscheiben zum Beobachten unter Wasser. Damit kalte Wassertemperaturen gewahrt sind, wird rund um die Uhr Grundwasser zugepumpt. Da die Tiere an der Westküste Südamerikas vorkommen, sind sie frostempfindlich. Wenn wir längere Zeit Minusgrade haben, gehen die Vögel zum Schlafen selbständig in ein Haus.
Der kalte Humboldtstrom, ein Meeresstrom des Pazifik, gab den Pinguinen ihren Namen und ermöglicht ihnen ihr Leben in wärmeren Regionen. Da durch die Zerstörung des Lebensraumes die Art sehr bedroht ist, gibt es für Humboldtpinguine ein Europäisches ErhaltungsschutzProgramm (EEP), an dem sich der Jaderpark beteiligt.
Unsere Pinguine werden von den Vogelpflegern immer aus der Hand gefüttert, um eine gute Kontrolle beim Essen und über den Gesundheitszustand der Tiere zu erhalten. Da es feste Fütterungszeiten gibt, können die Besucher dabei zuschauen (siehe Angebote - Führungen).

Heimat
Heimat
Pazifikküste Peru und Chile
Lebensweise
Lebensweise
koloniebildend, monogam, jährlich 2 Bruten mit je 2 Eiern
Nahrung
Nahrung
schwarbildende Fische, Tintenfische, Krustentiere
Gewicht
Gewicht
ca. 4 kg, rund 65 cm groß
Alter
Alter
15 - 20 Jahre, max. 30 Jahre
Schutzstatus
Schutzstatus
gefährdete Art durch Überfischung, El-Nino

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