Von kleineren Tierparks ist man es eigentlich gewöhnt, dass keine begehbaren Tierhäuser oder diese nur in sehr beschränktem Umfang vorhanden sind.
Im Jaderpark boten sich von der vorhandenen Bausubstanz aber gleich mehrere Möglichkeiten.
Als im Jahr 1995 durch den Besitzerwechsel zum heutigen Betreiber eine Komplettsanierung vorgenommen wurde, entstanden mehrere Projekte.
Selbstredend entstand dadurch ein erheblicher Aufwand, der nicht mit dem Umbau erledigt war. Weiterhin sind natürlich die hohen Fixkosten für Strom und Heitzung vorhanden und die Bewohner erlegen uns auch erhebliche Kosten für ihre Haltung (Futter, Betreuung, Platzbedarf) auf. Doch wir denken, es hat sich gelohnt. Wer den Jaderpark kennt, möchte sicher die im folgenden vorgestellten Bewohner nicht missen.
Noch Mitte der 90er Jahre wohnten in Jaderberg Elefanten. Das Haus war in keinster Weise für eine artgerechte Tierhaltung geeignet. Ein Neubau für diese, unbestritten, eindrucksvollen Tiere wäre für ein Privatunternehmen aber gar nicht tragbar gewesen. So wurde der letzte Elefant in eine funktionierende Herde eines anderen Zoos gegeben.
Das Haus wurde komplett saniert und ist heute unser
Tropenhaus für Zwergflußpferde, tropische Vögel, Leguane, Krallenäffchen und Anakondas.
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Ein weiterer Höhepunkt ist unser Südamerikahaus.
Wo früher einmal Löwen, Tiger und Pumas auf sehr beengtem Raum wohnten, finden wir heute ein modernes Haus mit Glasdach und schauen in große Vitrinen für Riesenschlangen, Krallenaffen, Nasenbären und ein Aquarium.
Besonders stolz sind wir auf unser völlig neu gebautes Giraffenhaus. Diese Tierart zog erst 2001 in den Jaderpark ein. Die Anforderungen an die Haltung sind bei dieser heiklen Tierart sehr hoch. Ausführliches finden Sie auf der Seite Giraffen.
Hier einige Bilder zur Entstehung des Hauses:
Werfen wir nun einen Blick in unser Exotarium. Früher war es ein langer gefliester Raum für Affen, die nie hinaus konnten. Nun wurde ein Teil als Besucherraum umfunktioniert. Hinter Glas sind einige interessante Vertreter aus der großen Gruppe der Reptilien zu sehen. Zusätzlich wohnen hier die Zwergseidenäffchen.
Unser 5. Warmhaus ist das Tapirhaus. Hier ist es für die Besucher zwar nicht besonders geräumig, dafür haben die Tiere aber mehr Platz und dies ist ja das Wichtigste. Der Innenraum ist im Hintergrund noch einmal unterteilt, damit bei Bedarf Tiere auch einmal getrennt werden können. Zäune vermeiden wir ja sowieso, wo wir können. So kann man im Tapirhaus auch durch große Glasscheiben schauen. Allerdings sorgt unser Ferdinand durch fleißiges Markieren ab und zu für einen eher trüben Blick.























