Schon zweimal wurde im Jaderpark ein Siamangbaby geboren. Beide Male schafften es die Affenmütter nicht, ihre Kinder allein groß zu ziehen und brauchten menschliche Hilfe. Während Mowglis Mutter an den Folgen der Geburt starb, war Medans Mutter so alt, dass sie keine Milch für ihr Baby hatte. Wir erinnern uns gut! In beiden Fällen spendeten Mütter, die in den Kliniken Varel und Oldenburg entbunden hatten, überschüssige Milch zur Aufzucht der Affenbabies. Siamangs sind die größten Gibbons und zählen somit zu den kleinen Menschenaffen. Menschliche Muttermilch garantiert demnach die allerbeste Versorgung bei einer künstlichen Aufzucht. Nun wurde unser Roger zum dritten Mal Vater. Seine jetzige Frau Pelangi beherrscht ihre Mutterrolle glücklicherweise gleich im ersten Anlauf. Ihr Sohn Jai wurde zwar schon Anfang Februar geboren, doch klein, schwarz und eng an Mama geklammert war er bisher kaum zu sehen. Nun endlich zeigt er sein zierliches Köpfchen und darf bei gutem Wetter ins Freie. Bis er die ersten selbständigen Schritte versucht, werden aber noch einige Wochen vergehen.
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Immer wieder zerstörten Maulwürfe und Wühlmäuse den Laufgang bei den Giraffen. Da dieser gepflastert war, lag die Gefahr nahe, dass die Langbeine im schnellen Lauf über die entstandenen Unebenheiten stolpern konnten. Dem wurde nun durch eine andere Lösung Abhilfe geschaffen. In den vergangenen Tagen wurde das schlechte Wetter genutzt, da die Giraffen nicht aus dem Haus durften. Schnell wurde mit Recyclingmaterial die Oberfläche verbessert. Auch der Zaun wird in diesem Zug erneuert und aus federndem Draht ersetzt. So können Verletzungen bei ungestümen Lauf, gerade bei den Jungtieren, vermieden werden.
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Am Giraffenturm ist inzwischen eine schöne Parkanlage entstanden und ein Ausblick von hier auf die große Afrika-Anlage lohnt sich allemal. So war es naheliegend, dass auch ein kleiner Rastplatz den Rundgang angenehmer machen soll. Mit viel Liebe zum Detail entsteht hier, passend zum Umfeld, eine Hütte nach afrikanischem Vorbild.
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