Einen besonderen Sinn für Gemeinschaft zeigen die Präriehunde. In freier Wildnis leben diese kleinen Säugetiere, wie der Name schon sagt, in den Steppengebieten Nordamerikas und bilden große Kolonien. Hier müssen sie nicht nur auf Feinde aus der Luft achten, sondern auch auf die schweren Bisonhufe. Um die Kälte in ihrer Heimat gut zu überstehen, geht der Präriehund in den Winterschlaf.
Dies bedeutet nicht nur Schlafen im eigentlichen Sinne, sondern wie beim Igel, die Körpertemperatur auf 4°C und den Stoffwechsel zu senken. Dazu gehört aber auch, sich einen ordentlichen Winterspeck anzufuttern.
Dies können Sie auch sehr gut im Tierpark beobachten. Eigentlich haben die kleinen Pflanzenfresser den ganzen Tag mit Essen zu tun. Selbst für die Jungtiere bleibt kaum Zeit zu spielen, denn im Herbst müssen auch sie genug Rippenspeck für den langen Winter haben.
Wir helfen ihnen, indem wir ihre Eingänge mit dicken Strohpolstern abdecken. Dann können wir nur bis zum nächsten Frühjahr warten, dass alle wieder wohlbehalten aufstehen.
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