Pinguinküken brauchen menschliche Hilfe

Allein schaffen es die Eltern nicht. Die Bedrohung durch eine Vielzahl von, im Jaderpark brütenden, Krähen ist einfach zu groß. Als Eier- und Kükendiebe versorgen sie zwar auch nur ihren eigenen Nachwuchs, doch Humboldtpinguine sind als Beute wirklich zu kostbar. Vor nunmehr gut 8 Wochen fing die Legezeit bei den Pinguinen an. Bei den regelmäßigen Kontrollen durch die Tierpfleger wurden bald 1 bis 2 Eier pro Nest festgestellt, sodass die Erwartungshaltung recht hoch war. Doch als das Schlüpfen begann, stellte sich schnell heraus, dass die Eltern vor lauter Bewachung gar nicht zum Futter holen kamen. Den Kleinen drohte förmlich der Hungertod. Nun war Tierpfleger Nils Popken gefragt. Immer wenn sich in einem Nest die Katastrophe abzeichnete, wurden die Küken herausgenommen. Dies passierte meist im Alter von 2 bis 3 Tagen. Ab diesem Moment begann die mühsame Handaufzucht. Für die wenige Tage alten Pinguine gibt es alle 2 Stunden ca. 5ml Heringsbrei, während die Älteren 4-mal täglich zusammen 1,5 Liter Fischbrei wegfuttern. Noch findet alles bei Nils P. zuhause statt und entzieht sich somit unseren Blicken. Doch in 4 Wochen soll es dann soweit sein und die ersten jungen Humboldtpinguine werden in den Tierpark Jaderberg umziehen. Hier werden sie erst einmal in einem separaten Schwimmbecken fleißig trainieren, bevor sie zu den Eltern in die Kolonie dürfen. Wenn es auch wieder mit der natürlichen Aufzucht nicht geklappt hat, froh sind wir allemal, denn leider gehört der Humboldtpinguin zu den stark bedrohten Tierarten und jeder Nachkomme zählt.

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Im Alter von 3 Tagen sind die Kleinen ca. 10g schwer.
4 Küken aus 2 Nestern.
Bei den ersten Fütterungen gibts nur 5ml Fischbrei.
Bei Sonne geht's raus.
Die Malzeiten werden größer.
Täglich wird gewogen.
Fototermin.
Jeder bekommt seinen Teil.
Wiegen und Höhle sein gleichzeitig ist für denPfleger ein Balanceakt.
Abtransport in die Höhle.
Noch mehr Tierkinder

Diese Tierkinder werden bei ihren Eltern groß, wenn auch das Familienleben sehr unterschiedlich organisiert ist.

Bei den Nandus übernimmt der Vater sowohl den Nestbau, das Ausbrüten der Eier und die Aufzucht der Küken. Die Weibchen haben dem Hahn einzig die Eier ins Nest zu legen. Es geht auch mal anders herum!

Das Eselmädchen Momo wird wiederum ausschließlich von seiner Mutter groß gezogen. Als kleiner Milchtrinker ist dies natürlich logisch. Die Tragzeit ist übrigens +/- ein ganzes Jahr. Dementsprechend groß und gut entwickelt sind die Neugeborenen dann auch.

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Am Tag des Schlupfes (12.05.11).
Die ersten Schritte.
Noch etwas wackelig.
Zwergesel Momo am Tag der Geburt (28.04.11).
Ups, der Mamaberg ist im Weg.

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